Wärmebrücken an Gebäudefassaden verschwenden unnötig Energie
Noch die kalten Tage für Thermografie nutzen
Esslingen (red) - Die derzeitige Witterung lässt die Heizkosten in die Höhe schnellen – vor allem wenn Häuserfassaden nicht gedämmt sind. Mit Hilfe der Thermografie können Wärmebrücken einfach sichtbar gemacht werden. So wissen Hauseigentümer, wo es sich am ehesten lohnt, etwas in die energetische Verbesserung der Fassade zu investieren. Bei der Thermografie wird mit einer Infrarot-Kamera ein Wärmebild des betroffenen Gebäudes gemacht. Um hochwertige und aussagekräftige Bilder zu erhalten, sollte es draußen 15 Grad kälter sein als im Gebäudeinneren. Immobilienbesitzer sollten deshalb die kalten Tage für eine Thermografie-Aufnahme nutzen. „Von November bis etwa Ende März macht es Sinn, Wärmebilder zu erstellen“, so Energieberater Klaus Mons von den Stadtwerken Esslingen (SWE).
Die Wärmebildkamera stellt die unterschiedlichen Temperaturen an der Gebäudeoberfläche mit Hilfe von Farben dar: Warme Bereiche erscheinen rot und orange, Bereiche mit mittlerer Temperatur gelb bis grün, kühle Stellen blau. Rote Flächen bedeuten in der Regel, dass hier besonders viel Wärme nach außen abgegeben und damit verschwendet wird. Das können ungedämmte oder durchfeuchtete Außenwände sein, das Dach, Fenster oder auch verborgene Stellen wie Rollladenkästen oder Balkone. Da es Wärmebilder in unterschiedlichster Qualität gibt, ist es sinnvoll, sich an erfahrene Experten zu wenden. Die Energieberater der SWE wissen genau, wie sie die Kamera einstellen müssen, um die besten Ergebnisse zu erzielen – und wie diese Ergebnisse zu interpretieren sind.
Die Energieberater der Stadtwerke Esslingen informieren Hauseigentümer gerne zum Thema Thermografie und energetische Sanierung: Klaus Mons, Telefon 0711 3907-348, E-Mail: k.mons@swe.de,, oder Clausdieter Weng, Telefon 0711 3907- 472, E-Mail: c.weng@swe.de. Kostenlose Informationen gibt es auch in den Energieberatungszentren der SWE: www.swe.de



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